Low-Flow-Systemtechnik
Die wichtigsten Eigenschaften auf einen Blick:
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vormontierte Solartauschstation zum Anschluss von Solar- und Speicherkreis
inkl. Wärmedämmung aus Polypropylen;
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große Kollektorfelder können in Reihe geschaltet werden, das
heißt, es ist kein Druckabgleich notwendig;
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Volumenströme sind sehr klein, d.h. kleine Rohrquerschnitte und geringe
Druckverluste;
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sofortige Verfügbarkeit der Solarwärme, da der Speicher mit
Solltemperatur von oben beladen wird;
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optimale Solarenergieausbeute durch leistungsgeregelte Pumpen
Funktionsbeschreibung
Die Low-Flow Solartauschstation (LFT) ist eine komplette Montageeinheit mit
Wärmetauscher, Pumpen, Umschaltventil und Armaturen, deren Regelung
über einen entsprechend programmierten Solarregler, z.B. RESOL
DeltaSol M, System 3 mit externem Wärmetauscher, erfolgt.
Der Wärmetauscher durch den der primäre Solarkreis im Gegenstrom
zum Pufferspeicher-Ladekreis fließt, ist auf minimale Temperaturdifferenz
zwischen Primär- und Sekundärseite ausgelegt. Dadurch muss der
Kollektorkreis im Vorlauf nur wenig die gewünschte Solltemperatur des
Pufferspeicher überschreiten und liegt im Rücklauf nur wenig über
der unteren Pufferspeichertemperatur.
So liegt die mittlere Kollektortemperatur (Mittelwert von Vorlauf und
Rücklauftemperatur) meistens unter (!) der Ladetemperatur des
Pufferspeichers, was zu geringeren Wärmeverlusten und somit zu einem
erheblich verbesserten Wirkungsgrad führt. Eine weitere Leistungssteigerung
gegenüber herkömmlichen Solaranlagen erzielt die Low-Flow-Technik
dadurch, dass der Kollektor dann hohe Vorlauftemperaturen liefert, wenn die
Einstrahlungsbedingungen dafür günstig sind, und nicht erst, wenn
der Speicher insgesamt entsprechende Temperaturen erreicht hat.
Speicherbeladung
Wenn der Kollektor eine höhere Temperatur erreicht als der untere Bereich
des Speichers, so wird die primäre Solarkreispumpe eingeschaltet. Sobald
am Wärmetauscher die Kollektorvorlauftemperatur die Speichertemperatur
übersteigt, wird die Speicherladepumpe zugeschaltet und die Wärme
in den unteren Bereich des Pufferspeichers übertragen.
Bei ausreichender Sonneneinstrahlung erreicht der Sekundärkreisvorlauf
die Speichersolltemperatur und die Regelung schaltet das Umschaltventil
auf Topladung. Die Solarwärme wird nun in den oberen Speicherbereich
(Bereitschaftsteil) geladen. Die Leistung der beiden Pumpen wird dabei so
geregelt, dass auch bei schwankender Einstrahlung der Pufferladekreis
möglichst die einprogrammierte Zieltemperatur erreicht.
Lässt sich aufgrund zurückgehender Einstrahlung die erforderliche
Ladetemperatur auch bei minimaler Fließgeschwindigkeit nicht mehr halten,
so schaltet der Solarregler Ladung der unteren Speicherhälfte um. In
regelmäßigen Abständen versucht die Regelung aber, wieder
in den Topladung zurückzuschalten.
Standardisierter Aufbau
Die Solartauschstationen vom Typ LFT bestehen aus zwei vormontierten
Pumpengruppen, einem gelöteten Edelstahl-Plattenwärmetauscher und
einem Dreiwege-Umschaltventil. Die Komponenten werden der Kollektorfläche
entsprechend dimensioniert. |